Felix Lau – Freitag 18:00 Uhr – Hauptbühne

Felix Lau

 

Wer würde nicht gerne Momente inklusive dabei aufkommender Gefühle konservieren? Felix Lau, gebürtiger Kühlungsborner, hat sich dieser Aufgabe angenommen und versucht, mit seinen selbstgeschriebenen Liedern der Vergänglichkeit einen Strich durch die Rechnung zu machen. Als Autodidakt fing er zunächst mit 18 Jahren an, Gitarre und Klavier zu spielen,  gefolgt von ersten englischen Kompositionen. Irgendwann tauchte er in die deutsche Sprache ein. Der studierte Bildungswissenschaftler lässt sich dabei vom Leben in seiner Ganzheit inspirieren, meistens aber durch zwischenmenschliche Begegnungen. Die häufig autobiografisch angehauchten Lieder lassen dabei keine Emotion aus. Frei nach dem Motto: Die besten Geschichten schreibt das Leben. Gäbe es ein Rezept für seine Lieder kämen am wohl folgende Zutaten in Frage: Man nehme die Hand eines Künstlers, das Wissen eines stümperhaften Psychotherapeuten, das Mundwerk eines Komikers, die Melancholie eines Seefahrers, die Augen eines Wanderers, das Hirn eines Philosophen und das Herz eines verstorbenen Romantikers. Einmal gut pürieren und voilà! Wenn alles gut geht, kommt dann irgendwann ein Album heraus, welches sich „Postromantik“ schimpfen wird. Am Ende steht Liebe.

Konrad Kuechenmeister – Samstag 23:00 Uhr – Hauptbühne

Konrad Kuechenmeister

Konrad Kuechenmeister ist einer der fesselndsten Künstler der derzeitigen Underground – Musikszene. Er verkörpert die Harmonie zwischen dem traditionellen Musikhandwerk live auf der Bühne und der multimedialen Technik des neuen Jahrhunderts.

Dieser Multiinstrumentalist komponiert, arrangiert, kreiert, mixt und das alles live auf der Bühne. Dabei bedient er sich traditioneller Instrumente wie Gitarre, Bass, Melodika, Piano, Drums, Djembe, Didgeridoo, brasilianische Percussion, Shaker, zu denen er Gesang und Beatbox mit modernen Effekten in eine Loopstation einspielt. Die Loopstation versetzt alles Eingespielte in eine Endlosschleife (Loop) und gibt die einzelnen Aufnahmen gleichzeitig übereinander wieder. Es entsteht ein Klang, den man normalerweise nur von ganzen Bands gewöhnt ist.

Konrad Kuechenmeister verzichtet komplett auf vorgefertigte Samples und erzeugt Klänge auf abstrakte Art und Weise mit Flaschen, Töpfen, Schüsseln, Kochlöffeln, Keksbüchsen, Milchschäumern und anderen ungewöhnlichen „Musikinstrumenten“. Dabei lässt er viel Raum für Improvisationen, was jede Show einzigartig und besonders macht.

Konrad begann seine Solokarriere als Straßenmusiker in Berlin und spielte seit dem auf mehr als 900 Konzerten in Europa, USA, China und Brasilien unter anderem als offizieller Support Act von Manu Chao in der Arena Brasilia.

Aus den Einflüssen und Inspirationen, die er auf seinen zahlreichen Touren gesammelt hat, entstand ein einzigartiger Stil, der so facettenreich wie prägnant ist. Seine Musik ist eine eigene Interpretation von modernen Musikrichtungen wie Drum’n’Bass, Reggae, Dub, Dub Step, Hip Hop, Latin Music, Ska, Balkan Beats, die jede seiner Shows zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

 

Electric Turtles – Samstag 21:30 Uhr – Hauptbühne

Emergenza 24.06.2017-43

Es begab sich, dass Arik über den atlantischen Ozean segelte. Der verheißungsvolle Ruf eines geheimnisvollen Landes zog ihn in die Ferne. Ein Land voller Wunder und Bratwurstbuden: Deutschland.
Und so kam es, dass er in diesem so wunderlichen Land Chris kennenlernte, einen guten Jungen aus Dresden. Seit sich ihre Wege kreuzten, reisten die beiden gemeinsam in das Nahe und das Ferne.
An den grauen Gewässern der Ostsee geschah ein Wunder. Arik und Chris begriffen, dass alles in der Welt aus Schönheit und Leichtigkeit gemacht ist. Tief in sich spürten sie, dass diese Elemente auch in ihnen schlummerten. Von da an loderte in ihnen eine Flamme, die nie wieder erlöschen sollte – Musik.
Und so verschmolzen zwei Pole, die viel zu lange getrennt waren: Chris’ Liebe zu Garage Rock und Ariks Passion für Funk & Hip Hop. Das ist es, was ELECTRIC TURTLES zu einer fast religiösen Erfahrung macht. Wenn dein Kopf sich nicht bewegt, deine Füße nicht tanzen, deine Knie nicht weich werden dann, nunja – dann bist du wohl im falschen Club gelandet und ELECTRIC TURTLES spielen eine Tür weiter.
Sie nehmen dich mit auf eine Reise, von arschcool und laid-back bis energetisch und schmutzig. Bist du bereit?

Jörg Knüppel & Triosaurus – Samstag 17:15 – Hauptbühne

Jörg Knüppel & Triosaurus

Der Sänger und Liedermacher Jörg Knüppel spannt den ganz großen Bogen. Kein Gefühl zu tief, kein Thema zu groß, um nicht in Musik übersetzt zu werden. Bislang ist der aus Rostock stammende Musiker vor allem als Schlagzeuger verschiedener Bands wie Antispielismus und Johnny Rules in Erscheinung getreten. Mit seinem Solo-Projekt schafft er sich nun den Raum, kreativ eigenständig zu arbeiten. Entstanden sind dabei Kompositionen mit viel Liebe zum Detail in Balance zwischen lebensbejahender Leichtigkeit und reflektierender Ernsthaftigkeit. Live begeistert Jörg sowohl Solo als auch mit Band. Musik die zum Nachdenken und Tanzen einläd. Eine gefühlvolle Stimme verspricht unterhaltsame Textakrobatik und berührende Poesie mit Liedern, die so sind wie das Leben – einfach, echt, authentisch.

Prof. Zausel & Dr. Pirat – Samstag 16:00 Uhr – Hauptbühne

Prof. Zausel & Dr. Pirat

„Mische ein bisschen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten! Albernheiten im rechten Moment sind etwas ganz Köstliches.“ ― Horaz (röm. Satiriker und Dichter; † 8 v. Chr.)

Es war wohl weder für Prof. Zausel noch für Dr. Pirat abzusehen, dass aus dem ersten Mal gemeinsam in einem Boot zu sitzen mehr als eine akademische Freundschaft werden sollte. Während sie unter äußerst wechselhaften Binnengewässerverhältnissen die rauen Flussläufe und azurblauen Seen der Jungmoränenlandschaft Mecklenburgs durchquerten, entstanden für beide prägende Gedanken im Austausch ihrer Forschungsfelder. Als die Zwiegespräche im Verlauf der Gründung der Interstellar Federation for Music and Shenanigans (IFfMaS) bei einer erneuten Müritzexpedition fortgesetzt wurden, kamen erste potenzielle Bestrebungen für eine wissenschaftliche Kollaboration zu Tage.

Dennoch verloren sich die zwei jungen Forscher in den Folgejahren zunächst, zumindest auf der Ebene der akademischen Arbeit, aus den Augen, da Pirat wie Zausel von der fachlichen Fortentwicklung ihrer je eigenen wissenschaftlichen Formate und ihrem Reputationsausbau zeitlich hochgradig in Anspruch genommen wurden.

Als sie aber durch von einander völlig unabhängige Versuche zu frappierend ähnlichen Hypothesen gelangten, begannen sie diese erstmals in einem gemeinsamem Experiment zu untersuchen. Die Resultate dessen lieferten vielversprechende Hinweise dahingehend, dass die simultane Kombination des Zauselschen Humbugianismus mit dem Piratenjux auf kognitive sowie gauditive Prozesse der Rezipienten eine positiv-synergistische Wirkung erziele. Hierauf aufbauend, einigten sich die Jungakademiker Zausel und Pirat ihre wissenschaftlichen Bestrebungen fortan zu bündeln, eine Forschungsgemeinschaft zu gründen und bezogen infolgedessen zusammen ein Laboratorium.

Im Rahmen der bisher stattgefundenen Arbeit und der weiteren Erforschung ihres faxomusikalischen Ansatzes hielten und halten die beiden in konstanter Folge öffentliche Kolloquien und interdisziplinäre Ringvorlesungen an ständig wechselnden, teils un- bzw. außergewöhnlichen, Orten ab.
Dass Musik und Faxen ein fideles und zugleich auch fertiles Konglomerat ergeben, darf als ihr ganz persönliches respektive wissenschaftliches Credo gelesen werden.

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Mexican Radio – Freitag 20:30 Uhr – Hauptbühne

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Mexican Radio is a synth punk trio out of Berlin who take their name from the famous Wall of Voodoo song. Nathaniel Fregoso (vocals, synths), Dyan Valdés (vocals, synths) and Hannes Neupert (vocals, drums) write short and noisy singalongs about day-to-day life. The band’s influences include Suicide, The Screamers, Wire and The Fall.

Metronome Blues – Freitag 23:00 Uhr – Hauptbühne

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METRONOME BLUES sprung to life in 2015 as the post-Gerda Blank solo project of Czech residing kiwi-expat Rhys Braddock. It soon morphed into a real band. Years of stockpiling acoustic/electronic/noise recordings done on his various travels provided much of the original 
source material. Czechs Honza Čapek and Lukáš Bauman are the backbone for Rhys’ sonic wanderings. Two German/Czech tours and a handful of festivals forged their sound organically. Bass driven heavy-noise-grooves, repetition and film-noir colour this universe. 

The eponymous first album, which was released digitally in June 2015 as the original solo project, was recorded in various cities and studios between 2000-2008: Melbourne, Tokyo, London and, finally New Plymouth, NZ. 

Live, Metronome Blues is chasing some kind of emotional release, a blissful intensity, an emptiness of mind. Songs are reworked, refitted, bent, twisted into new shapes, extended and often open-ended. All for the thrill of the chase…

Me & the Freaks – Samstag 20:15 Uhr – Hauptbühne

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2013 landete elli popelli (Bass) vom Südstern 44 kommend, mit ihrem Panorama Spaceship auf dem Gelände der Bonello Tonstudios in Berlin. Dort traf sie auf Mr.Mo (Gitarre, ehem. The Devil in Miss Jones) und Stewart Brightside (Drums). Die drei beschlossen, zusammen auf die Suche nach dem einen Song zu gehen. Zwei Jahre sollte es dauern, ehe ein anderer Ausserirdischer vom Planeten Klangor landete: Oz ( Vocals, Gitarre). Seitdem suchen die vier gemeinsam in den Universen von Rock und Punk…

 

Lappalie – Freitag 19:15 Uhr – Hauptbühne

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Die Rostocker Band Lappalie begann ihre Geschichte als ein Duo, das mit Gitarre, Mundharmonika und Mandoline zumeist in den Fußgängerzonen und auf den Bühnen Norddeutschlands anzutreffen war, doch auch schottische Pubs haben sie mit ihrer Mischung aus Folk, Singer-Songwriter und Punk schon unsicher gemacht. Seit 2016 haben sie sich Unterstützung mit Geige, Akustikbass und Schlagzeug ins Boot geholt, die jetzt tatkräftig zu einem abwechslungsreichen Sound beiträgt. Zusammen bereiten sie euch einen zackigen Abend zum tanzen, lachen, weinen und mitgrölen.